Professor-Klockmann-Labor

Mit finanzieller Unterstützung der Klockmann-Stiftung konnte von 2006 bis 2012 zusätzlich zur Elektronenstrahl-Mikrosonde JEOL JXA-8900R und dem Bruker D8-Advance Diffraktometer die instrumentelle Ausstattung des Instituts für Mineralogie und Lagerstättenlehre mit vier weiteren Großgeräten, dem PerkinElmer Elan DRCe ICP-Quadrupol-Massenspektrometer, dem Leica DM 4500 P Polarisationsmikroskop, dem Linkam Heiz-Kühltisch für Mikrothermometrie und der FEI Quanta 650 F QEMSCAN ausgebaut werden. Diese Großgeräte bilden die Kernausstattung des Professor-Klockmann-Labors für Geometallurgie, das somit über eine hervorragende Kompetenz auf dem Gebiet der mikro-chemische Mineralanalyse und mineralogischen Phasenanalyse verfügt. Vorzugsweise werden Kenndaten über texturelle und stoffliche Eigenschaften von Mineralen und Erzen sowie von Aufbereitungskonzentraten und metallurgischen Produkten erhoben und interpretiert.
Im Sinne von Professor Klockmanns Wirken werden mit dem Labor für Geometallurgie repräsentative Datensätze zur Mineralogie und zum Gefüge von Erzen und Gesteinen erzeugt und genutzt, um die bergmännische Abbauplanung und Verarbeitung zu unterstützen, das Ausbringen der Erzminerale zu erhöhen, den Energieverbrauch (insbesondere beim Brechen und Mahlen) zu minimieren und die umweltgerechte Lagerung der Rückstände zu sichern.

klockmann labor

Elektronenmikroskop

Elan DRCe ICP-Quadrupol-Massenspektrometer für hochortsauflösende chemische Mineralanalysen QemScan Rasterelektronenmikroskop zur automatisierten mineralogischen Phasenanalyse

 

 

 

 

 

Die Klockmann Stiftung

Mit Mitteln des Klockmann-Fonds sollen vorzugsweise akademische Veranstaltungen und die Teilnahme von Studierenden daran, Lehreinrichtungen oder wissenschaftliche Projekte zur Mineralogie und Lagerstättenlehre an der RWTH Aachen zum Nutzen der Studierenden der Aachener Geowissenschaften unterstützt werden.